CEREC in Bonn

CEramic REConstruction

CEREC ist ein zeitsparender, universell einsetzbarer und minimalinvasiver Zahnersatz, der nicht nur aus gesundheitlichen, sondern auch aus ästhetischen Gründen absolut empfehlenswert ist.

Zahnersatz oft in nur einer Sitzung möglich

CEREC

In unserer Zahnarztpraxis in Bonn fertigen wir während der Behandlungssitzung zunächst einen optischen Kieferabdruck des Patienten an. Hier kommt eine puderfreie 3D-Kamera im Mund des Patienten zum Einsatz. So lassen sich die nötigen Informationen über die Oberflächenbeschaffenheit des beschliffenen Zahnes gewinnen. Die optimale Form wird anhand der auf diesem Wege ermittelten Daten durch den Computer errechnet und wir konstruieren das endgültige Ergebnis. Dieses wird dann mithilfe eines extrem präzisen Verfahrens vor Ort angefertigt. Danach wird die Restauration poliert und eingeklebt. Diese Verklebungen sind im Gegensatz zu den klassischen Zementierungen so stabil, dass unter maximaler Schonung der Zahnsubstanz Zähne sofort versorgt werden können.

Füllungsmaterialien

Auf den Inhalt kommt es an

Über einen langen Zeitraum wurde in der Bundesrepublik als Füllungsmaterial fast ausschließlich Amalgam verwendet. In den letzten Jahren geriet dieses Material jedoch in die Schlagzeilen. Die Diskussion über eine eventuelle gesundheitsschädliche Wirkung wurde sehr erhitzt und kontrovers geführt und führte bei den Patienten zu erheblicher Verunsicherung. Aus diesem Grunde hatten wir uns entschieden, in unserer Praxis kein Amalgam zu verwenden. Viele Materialien, die das Amalgam ersetzen sollten, kamen auf den Markt. Die Hersteller versprachen, sie seien unkompliziert zu verarbeiten und hätten eine dem Amalgam ähnliche Lebensdauer. Leider konnten diese Erwartungen nicht erfüllt werden. Viele zuzahlungsfreie Füllungen mussten erneuert werden, da sich wieder Karies gebildet hatte. Es gibt aber mehrere sinnvolle Alternativen.

Keramikinlays

Sollten mehrere Höcker eines Zahnes ersetzt werden müssen, sind Keramikinlays das Mittel der Wahl. Für diese Inlays muss der vorpräparierte Zahn abgeformt werden. Im Anschluss wird im Dentallabor das Keramikinlay auf einem Modell des Zahnes hergestellt. Dieser Vorgang dauert, je nach Anzahl der Inlays, ca. ein bis zwei Wochen. Während dieser Zeit wird der Zahn mit einem Provisorium versorgt. Eingesetzt wird das Inlay mit einem Material, das im wesentlichen aus Kunststoff besteht. Auch hier wird der Zahn, und zusätzlich das Inlay, mit Säure und Haftvermittlern vor behandelt, um einen optimalen Verbund zu erreichen.

Computergestützt hergestellte Keramikinlays (CEREC)

Bei uns werden CEREC-Inlays wie laborgefertigte Keramikinlays eingesetzt. Allerdings kann das Inlay in nur einer Sitzung komplett hergestellt und eingesetzt werden. Der vorpräparierte Zahn wird mit einer elektronischen Kamera aufgenommen. Am Bildschirm wird die Füllung konstruiert und anschließend automatisch aus einem Keramikblock herausgeschliffen. 

Goldinlays

Für Goldinlays gilt bezüglich der Abdrucknahme, Herstellung im Dentallabor und Tragen von Provisorien das gleiche wie für Keramikinlays.

Ein weher Zahn – schlechter Schlafkumpan.

Wilhelm Busch

Langlebiger keramischer Zahnersatz

Wir setzen für unsere Behandlung auf hochwertige Keramik und verzichten auf Kunststoff. Der keramische Zahnersatz wird passend zu Ihrer Zahnfarbe ausgewählt. Diese Keramik ist sehr langlebig und hat ein ähnliches Abriebverhalten wie Zahnschmelz, so dass Ihr Zahnersatz lange erhalten bleibt. Zudem ist Keramik sehr gut körperverträglich, damit keine unerwünschten Wechselwirkungen mit anderen Zahnersatzmaterialien entstehen.

CEREC

Meistgestellte Fragen (FAQ) über CEREC

CEREC heißt CEramic REConstruction und ist die wohl modernste Computertechnik im Bereich der Zahnrekonstruktion. Mit CEREC lassen sich oft in nur einer Sitzung Inlays, Onlays, Overlays, Teilkronen und Kronen erstellen und einsetzen, die sehr passgenau sind.

Als Erstes wird der erkrankte Teil des Zahnes oder die Füllung mit dem Bohrer entfernt. Anschließend wird ein 3-D Abdruck des Zahnes mit einer Kamera aufgenommen. Der herkömmliche Abdruck, der oft mit Würgereiz einhergeht, entfällt bei CEREC komplett. Der Zahnarzt kann das 3-D-Modell am Computer sehen und die Restauration passgenau konstruieren.

Im Anschluss wird sie aus einem kleinen Keramikblock ausgeschliffen, was nur 10 bis 15 Minuten dauert. Die so erstellte Rekonstruktion kann sofort anprobiert und gegebenenfalls noch korrigiert werden. Spezielle Farben können zur genauen Farbanpassung aufgetragen werden. Nachdem die Rekonstruktion eingesetzt und der Zahn poliert wurde, ist kein Unterschied zu gesunden Zähnen erkennbar. Normalerweise dauert die Behandlung 60 bis 90 Minuten.

Zunächst ist hier der Werkstoff hervorzuheben: Keramik ist dem Zahnschmelz in puncto Härtegrad und Aussehen sehr ähnlich, sodass die Rekonstruktion im Mund des Patienten nicht auffällt. Zudem ist die Lebensdauer sehr hoch, höher als bei Amalgam und Kunststoff. Außerdem gibt es kaum Patienten, die auf Keramik allergisch reagieren, und es ist absolut metallfrei.

Die Methode selbst ist als Vorteil hervorzuheben, da sie minimalinvasiv ist, das heißt, dass die gesunde Substanz nicht verletzt und schonend mit ihr umgegangen wird. Das fängt schon damit an, dass – wie bereits erwähnt – kein unangenehmer Abdruck mehr genommen werden muss. Das Zahnfleisch sieht weiterhin gesund aus, nicht wie bei der konventionellen Methode, wo dunkle Ränder um den Zahn entstehen können.

Auch spart man unnötige Kosten für ein Provisorium, da die Behandlung meist nach einer Sitzung vollendet ist. Hierdurch wird zudem ein Eindringen von Karies und Schmerz verursachenden Bakterien vermieden. 25 Jahre Erfahrung haben CEREC perfektioniert – mit dieser Methode lassen sich mittlerweile viele unterschiedliche Restaurationen vornehmen, insbesondere im ästhetischen Bereich.

Für CEREC-Keramikinlays liegt eine Verlaufsstudie über 18 Jahre vor. Hier konnte gezeigt werden, dass die Überlebensrate für Inlays innerhalb dieses Zeitraums 93% beträgt. In einer weiteren Studie wurden CEREC-Inlays mit Goldinlays verglichen. Über einen Zeitraum von 15 Jahren schnitten beide Werkstoffe gleich gut ab (Mörmann/Attin 2008). Daraus lässt sich also eine sehr lange Lebensdauer für CEREC-Rekonstruktionen ableiten, die im Gegensatz zu den anderen Werkstoffen wesentliche Vorteile aufweisen.

CEREC-Inlays sind sehr individuell und können dank der präzisen Technologie genau auf den Patienten abgestimmt werden. Dabei können nicht nur Form, Oberfläche und Fissuren sehr akkurat gestaltet werden, sondern auch die Farbe des Inlays lässt sich individuell an die Zahnfarbe des Patienten anpassen.

Frontale und distale Zähne können mit vollkeramischen Kronen rekonstruiert werden, sehen absolut natürlich aus und sind gesundheitlich unbedenklich. Auch keramische Veneers lassen sich problemlos herstellen – eine universelle Lösung bei verfärbten Zähnen.

Das Verfahren wurde vor ca. 25 Jahren an der Universität Zürich entwickelt. Prof. Dr. Mörmann hatte die Idee, möglichst minimalinvasiv, also zahnerhaltend und substanzschonend, zu behandeln. Seitdem wurde es stetig weiterentwickelt, sodass die Keramikrestaurationen immer präziser und perfekter geworden sind.

Die Kosten eines CEREC-Zahnersatzes sind etwas höher als die für laborgefertigten Zahnersatz. Zwar fallen auf der einen Seite Kosten weg (Provisorium, Labor), doch muss die CEREC-Ausstattung wie Computer, Fräsmaschine, Kamera etc. auch erstanden und gewartet werden. Den etwas höheren Kosten stehen jedoch auch die genannten zahlreichen Vorteile gegenüber, von denen Patienten auf lange Sicht profitieren.

Bei CEREC-Kronen erstattet die gesetzliche Krankenkasse lediglich den normalen Zuschuss von ca. 155 Euro. Dies ist aber auch bonusabhängig und von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich. Der restliche Anteil muss privat gezahlt werden. Inlays oder Veneers gehören nicht zum Leistungskatalog und müssen ebenfalls privat abgerechnet werden.

Es gibt leuzitverstärkte Glaskeramik und Lithiumdisilikatkeramik – das ist die etwas härtere Variante. Beide Keramiken werden in unserer Praxis eingesetzt – je nach Anwendungsgebiet. Jedoch ist die Lithiumdisilikatkeramik sehr viel aufwendiger zu verarbeiten und daher etwas teurer.

Fundierte Beratung

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